WISSENSWERTES

Holz fühlt sich gut an, wächst laufend nach!

Holz fühlt sich gut an, wächst laufend nach und hat hervorragende bautechnische Eigenschaften

Vieles spricht für den Baustoff Holz

Holz riecht gut, fühlt sich gut an und sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Es ist ein warmer Baustoff, der dem menschlichen Körper keine Wärme entzieht. Holz kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben und sorgt für ein natürlich reguliertes Raumklima.

Gibt es ausreichend Holz

Mehr als 90% des Holzes, das wir in unseren Schwedenhäuser verbauen, stammt von unserem Zulieferer Ingarps, der über die Umweltzertifikate ISO 14001:2004, FSC sowie PEFC verfügt.

Um die schwedischen Wälder braucht man sich übrigens auch in Zukunft keine Sorgen zu machen. Laut Wikipedia wächst in Schweden z. Zt. jährlich ca. 40% mehr Wald nach, als Bäume gefällt werden.

Beim Thema "Umwelt" gibt es noch einen anderen Aspekt: Es ist mehrfach vorgekommen, dass uns Kunden mit asthmatischen Beschwerden berichteten, es würde ihnen deutlich besser gehen, seitdem sie in einem unserer Häuser wohnen. Dies ist für uns eine Bestätigung unserer Anstrengungen, Häuser zu bauen, in denen man sich wohlfühlt.

Die Wahl des Baustoffes Holz folgt bei uns also nicht nur einer lang zurückreichenden schwedischen Tradition, wir liegen damit auch voll im Trend für nachhaltiges und gesundes Bauen.

Haben Holzhäuser einen genügenden Schallschutz

Vom Schallschutz hängt ein wesentlicher Teil  der Wohnqualität ab.  Mit unseren Deckenkonstruktionen und den bewährten Brand-, Zwischenwand-, und Fassadendetails erfüllen  wir die erhöhten Anforderungen  an den Schallschutz. Selbst im schwierig dämmbaren tieffrequenten Trittschallbereich sind unsere Schallschutzwerte vergleichbar mit denen einer 25 cm dicken Stahlbetondecke. Bei mehrgeschossigen Objekten erarbeiten wir von Projekt zu Projekt eine passende Lösung mit unserem flexiblen Bausystem.

Holz bringt Vielfalt

Holz ist wohl das älteste Konstrktionsmaterial der Menschengeschichte und wird gerade wieder zum Inbegriff modernster Architektur und Baukunst.

Die Vielfältigkeit zeigt sich auch in der Gestaltung der Fassade von Holzhäusern, egal ob klassisch verputzt oder mit Holzfassade ensteht auch bei Holzhäusern eine zeitgemäße und urbane Optik.

Holz eignet sich besonders für die Vorfertigung

Bauen mit Holz findet weniger auf der Baustelle, sondern vielmehr in der Produktionshalle statt. Wände, Decken und sogar ganze Zimmer aus Holz werden präzise und witterungsunabängig im Werk vorgefertigt. Die fertigen Gebäudeteile werden zur Baustelle transportiert und zusammengesetzt. Der Bau erfolgt lärm- und störungsarm. Die Gebäude sind in kürzester Zeit errichtet. Austrocknungszeiten wie beim Stahlbeton gibt es nilcht.

Haben Holzhäuser einen genügenden Brandschutz

Brandschutz lässt sich mit der Stoppuhr messen. Gemäß DIN Brandschutz F30, 60, 90 muss eine Tragstruktur je nach Anforderung dem Feuer 30, 60 oder sogar 90 Minuten wiederstehen. Holz kann das. 

Holzhäuser sind mindestens so sicher wie Häuser aus anderen Materialien. Wie alle anderen Bauten müssen Holzbauten die behördlichen Sicherheitsbestimmungen erfüllen. Wenn es zu einem Brand kommt, ist das Brandverhalten von Holz im Gegensatz zu anderen Baustoffen gut berechenbar und kontrollierbar. Holz brennt langsam  ab. Unter der verkohlten Schicht bleibt es unbeschädigt, die Tragfähigkeit bleibt lange erhalten.

Holz ist ein hochentwickelter Baustoff

Intensive Forschung und Entwicklung haben in den letzten Jahren neue Holzwerkstoffe hervorgebracht, die neue Bauweisen erlauben. Brettsperrholz - ein flächiges Holzprodukt aus mehreren kreuzweise übereinandergelegten und miteinander verleimten Holzlagen - hat den Holzbau revolutioniert und ist der Schlüssel zum Einsatz von Holz beim vielgeschossigen Bauen. Die massive Holzplatte kann wie eine Stahlbetonplatte eingesetzt werden .

Holz macht keinen Abfall

Holzhäuser können am Ende ihrer Lebensdauer einfach rückgebaut werden. Einzelne Bauteile können wiederverwertet werden. Was nicht mehr gebraucht wird, kann verbrannt werden. Dabei wird der beim Wachstum der Bäume gespeicherte Kohlenstoff wieder frei und der CO2-Kreislauf schließt sich.

Holz trägt ein Vielfaches seines Gewichts

Holz hat eine hohe Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht. Das bedeutet, dass Bauteile aus Holz leichter sind als gleichwertige aus Beton, Stahl oder Ziegel. Holzbauten brauchen dadurch kleinere Fundamente, was Platz und Kosten spart. Gebäudeaufstockungen sind aus statischen  Gründen oft nur mit dem leichten Baustoff Holz möglich. Holz bietet dadurch einen entscheidenden Vorteil, wenn es um die Nachverdichtung der Städte geht.

Ist das Bauen mit Holz teurer als das Bauen mit anderen Werkstoffen

Die Baukosten lassen sich nahezu vergleichen, von Vorteil ist allerdings eine schnelle Errichtung dank vorgefertigter Holzelemente. Außerdem haben Sie mehr Platz im Innenraum, da aus Holz errichtete Wände von sich aus schon dämmend sind und weniger Stellfläche benötigen. So lässt sich der Grundriss besser ausnutzen und verschafft Ihnen im Holzhaus einige Quadratmeter mehr Wohnfläche.

Kann ein Holzhaus faulen

Jahrhunderte alte Holzhäuser zeugen von der Langlebigkeit des natürlichen Baustoffs Holz. Wichtigste Maßnahme für die beinahe unbegrenzte Lebensdauer von Holzbauten ist die fachgerechte Ausführung der Konstruktion. In der modernen Holzbauweise ist die Konstruktion von Anfang an trocken. Wer sich nicht nur in der Konstruktion, sondern auch bei der Fassade für Holz entscheidet, ist ebenfalls gut beraten mit einer richtigen Planung und sauberen Ausführung der Details. Denn wichtig ist, dass das Holz die aufgenommene Feuchtigkeit wieder abgeben kann. Die Holzfassade muss hinterlüftet sein.

Lassen sich mit Holz nur kleine Häuser bauen

Keineswegs. Wer mit Holz baut, kann auch richtig klotzen. Im norwegischen Brumunddal enstand 2019 das größte Holzhaus der Welt, 85,4 Meter hoch mit 18 Stockwerken. Sein Holz stamt aus norwegischen Wäldern. Es beherbergt ein Hotel, einen Veranstaltungssaal, Büros und Wohnungen. Weltweit finden sich immer mehr Holzhäuser.

Muss man ein Holzhaus permanent streichen

Rörvikshus verwendet nur sägeraues Holz, da dieses durch seine offene Beschaffenheit die Farbe tief in die Fasern aufnimmt und dadurch das Holz von innen gelüftet wird und es vergraut nicht. Die Holzfassade ist mit dieser Art alle 10 - 15 Jahre zu streichen. Zum Vergleich: eine Putzfassade die  "schön" aussehen soll, muss auch alle 10 - 15 Jahre gestrichen werden.

Warum ist Holz klimafreundlich

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und gleichzeitig ein natürlicher Kohlenstoffspeicher, da es beim Wachsen enorm viel Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre bindet. Ein Kubikmeter Holz enthält knapp eine Tonne CO2. Kommt Holz als Baumaterial zum Einsatz, ist das schädliche Klimagas - zumindest solange das Haus steht - sicher eingelagert. Bis zu 50 Tonnen CO2 lassen sich so pro Einfamilienhaus binden. Im Vergleich: bei jeder produzierten Tonne Beton fällt zusätzlich auch noch eine Tonne Kohlendioxid an, das in die Atmosphäre entweicht. Nicht nur sein CO2-Speichervermögen macht das Naturmaterial klimafreundlich, Holz ist auch aus energetischer Sicht günstiger. Bei der Produktion und Verarbeitung halten sich Holzwerkstoffe gegenüber anderen Baustoffen wie Stahl zurück und begnügen sich mit nur einem Viertel des Energieverbrauchs. Und der Aufwand für den Transport fällt dank des geringen Gewichtes ebenfalls niedriger aus.

Wie gut isoliert Holz

Getrocknetes Holz ist in seiner Struktur porös und hat mit Luft gefüllte Zwischenräume. Es dämmt schon von Natur aus besonders gut. Holzhäuser scheiden im Wärmeschutz gegenüber anderen Gebäuden deutlich günstiger ab. Im Vergleich zu Beton isoliert Holz 15mal besser, und das sowohl  gegen winterliche Kälte als auch gegen Hitze im Sommer. Das spart Energie, sodass sich mit Holzhäusern sehr gut Passivhäuser - ja sogar Plusenergiehäuser - verwirklichen lassen.

Schwedens ältestes Holzhaus steht in Småland

Geologen der Universität Lund haben ein altes Holzhaus in Ingatorp mittels der C14-Methode untersucht und kamen zu dem Ergebnis, dass es aus dem Jahr 1229 stammt - plus/minus zehn Jahre. Damit wäre es das älteste, erhaltene Holzhaus Schwedens. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Zehntscheune, die etwa sieben Meter hoch und - klassisch schwedisch -  rot gestrichen ist. Auch heute noch gehört es zu einem Pfarrhof, der am Ufer des Ingatorpasees liegt. Ingatorp befindet sich nur wenig östlich von Eksjö, einer Stadt, die seit jeher für ihre historischen Holzbauten bekannt ist. In der historischen Altsadt von Eksjö gibt es beispielsweise 56 unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplexe, an denen sich eine 400 Jahre lange Baugeschichte in Holz ablesen lässt. Dabei ist es gut möglich, dass die Besucher auf ihrem Weg duch die Altstadt Knechten, Mägden und Ochsenhändlern aus alter Zeit begegnen, was aber nicht bedeutet, dass sie sich hier in einem Museum befinden. Auch heute noch wohnen und arbeiten viele Menschen aus Eksjö in der historischen Altstadt.